Wohnwagen für Neueinsteiger

posted am: 8 Oktober 2018

Viele Menschen haben den Traum, den kommenden Urlaub in einem Wohnwagen zu verbringen. Manche entscheiden sich noch vor der ersten Reise eines dieser Fahrzeuge zu kaufen, was bei einem Händler vor Ort oder im Internet erfolgen kann. Jedoch sollte man sich bei der Auswahl des passenden Wagens zunächst Gedanken darüber machen, welche Anforderungen dieser erfüllen muss, wie viele Personen hier übernachten sollen und wie oft man damit verreisen wird. 

Für Neueinsteiger 

Einer Familie mit Kleinkind wird zu einem Wohnwagen, wie es sie etwa bei der MS Reisemobile GmbH gibt, geraten, der eine Aufbaulänge ab fünf Metern hat. Hierin finden die Eltern und das Kind ausreichend Platz zum gemütlichen Zusammensitzen und Schlafen. Legt man auf die Privatsphäre wert, ist darauf zu achten, dass bei dieser Übernachtungsmöglichkeit die einzelnen Räume anhand einer Schiebetür voneinander entsprechend abgetrennt sind.   

Einzel- oder Doppelachse? 

Die neuartigen Einzelachser können maximal zwei Tonnen tragen. Bei höheren Gewichten hingegen ist eine Doppelachse notwendig. Diese ist schon deswegen sinnvoll, weil Doppelachsen über eine höhere Fahrstabilität verfügen. Wenn es allerdings um das Rangieren mit dem Wohnwagen geht, verlangen diese Achsen vor allem beim Wenden und Drehen ganz viel Kraft, weil die Räder nicht mitlenken. Hier kann man mit dem so weit wie möglich ausgefahrenen Stützrad die Achse entlasten. Das verspricht beim Drehen ein besseres Handling.   

Die optimale Außenbreite 

Ein Wohnwagen ist entweder in der Außenbreite von 2,3 oder 2,5 Metern erhältlich. Wägen, die 2,5 Meter breit sind, bieten spürbar mehr Platz und oft höheren Komfort. Jedoch erfordern diese auch viel mehr Aufmerksamkeit auf allen Straßen. Daher ist es wichtig, dass diese mobilen Unterkünfte lediglich von geübten Fahrern gewählt werden, da man vor allem bei verwinkelten, schmalen Straßen und Baustellen achtsam fahren sollte. Zudem eignet sich ein Wohnwagen mit einer Außenbreite von 2,5 Metern optimal für Reisende, die Vorhaben, für einen langen Zeitraum an einem bestimmten Ort zu bleiben. Vielreisende, welche ebenso mal abgelegene Orte mit dem Wagen besuchen wollen, liegen mit der kleineren Außenbreite von 2,3 Metern völlig richtig.   

Materialien bei der Wohnwagenaußenhülle 

Bei der Wahl der Außenhaut zählt nicht nur die Optik. Zu den Außenhüllen, die am häufigsten verbaut werden, gehören Aluminium (Glattblech beziehungsweise Hammerschlag) und glasfaserverstärkter Kunststoff. Diese drei Typen verfügen über verschiedene Eigenschaften. Das Hammerschlag-Aluminium ist mit lediglich 0,6 Millimetern Materialstärke sehr dünn und weist damit ein geringes Gewicht auf. Eine sehr edle Optik verspricht das Glattblech-Aluminium. Es ist einfach zu reinigen. Außerdem kann man es gut reparieren. Mit einer Stärke von 0,8 Millimetern ist es nur ein bisschen schwerer. Bei dem glasfaserverstärkten Kunststoff macht eine Schicht aus Harz und Glasfasern, die zwei bis drei Millimeter dick ist, die Außenhaut vom Wohnwagen sehr widerstandsfähig sowie damit ebenso stoß- und hagelsicher.

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